Heiße Tage, lange Ritte, traumhafte Sonnenuntergänge

Kilometerstand:  9.726

Das Outback hat uns fest im Griff, die Strecken zwischen den Ortschaften sind lang, eintönig und heiß, es hat mindestens 36°C im Schatten. Auf einer ‚Developmental Road‘, das ist eine Straße, bei der eine schöne zweispurige Fahrbahn unvermittelt in einen Teerstreifen, in der Breite eines Fahrzeugs, in der Mitte der Fahrbahn wechselt, haben wir zum Glück nur eine Begegnung mit einem Road Train, denn da müssen wir vom Teer in den angrenzenden Dreck und warten, bis das Ungetüm vorbei ist.

Road Train – Begegnung der besonderen Art

Die anderen Autofahrer verhalten sich uns gegenüber nach der Regel: ‚jeder darf eine Spur des Fahrzeugs auf dem Teer behalten‘ und fahren mit ihrer linken Seite auf die schmutzige Spur, wir dürfen, weil einspurig auf dem Teer weiterfahren.

Wir nähern uns dem Gulf of Carpentaria und der Ortschaft am Ende der Straße mit dem schönen Namen Karumba, der >>käramba<< gesprochen wird.

Karumba – am Ende der Straße

Die Straße ist hier tatsächlich zu Ende, hier geht’s nur noch mit dem Boot weiter, ein ideales Revier für Angler, Fischer und die Krabbenzucht und Touristen in Ferienlaune.

Traumhaft sind hier die Sonnenuntergänge und das dazu geschlürfte Bier in der Sunset Tavern.

Sunset Tavern
Wir lassen den Tag gemütlich ausklingen
Wieder ein traumhafter Sonnenuntergang

Hinter unserer Cabin geben sich Wallabies beim Grasen ein Stelldichein

Gleich hinter unserer Cabin, ein grasendes Känguru

und hin und wieder schauen auch Adler vorbei und warten auf dem Zaun, um einen Leckerbissen zu erwischen.

Noch ein Besucher hinter unserer Cabin – der Adler nimmt den Zaun als Ansitz

Heuschrecken, ganz harmlos aber viele, gibt es hier

Heuschrecken gibt es jede Menge

und auch den ein oder anderen Vogel, den wir bisher noch nicht gesehen haben.

Australische Kraniche, auch Brolgakraniche, unterwegs zum Frühstück
Kleiner Touristenfreund

Dann geht unsere Reise hinauf auf über 1.100 m N.N. in die ‚Tablelands‘

Tablelands – es wird bergig und kurvig

und anschließend in engen Kurven – auch sowas gibt es in Australien, wir hatten es schon nicht mehr für möglich gehalten – hinunter an die Küste nach Port Douglas. Hier erleben wir zum ersten Mal tropische Regenwaldvegetation und den Rummel einer Touristen-Kleinstadt

Das Great Barrier Riff, das Cape Tribulation und Cairns sind ganz in der Nähe – bleibt dran, das kann was werden.

5 Antworten auf „Heiße Tage, lange Ritte, traumhafte Sonnenuntergänge“

  1. Ehy Karumba!
    Riesige Roadtrains, stimmungsvollle Sonnenuntergänge, tolle Tiere, besondere Biere, … einfach ein abwechslungsreiches Abenteuer!
    Ganz liebe Grüße from the other side of the planet – weiter gute Fahrt und so wunderbare Erlebnisse!
    CAL

  2. Liebe Kathi, lieber Paul,
    wir waren inzwischen eine Woche in Südtirol unterwegs, wo wir vielen vielen Motorradfahrern begegnet sind, und heute haben wir sofort nachgeschaut und nachgelesen, was es Neues von euch beiden gibt. Wunderbar, eure Reiseberichte, die machen uns Lust darauf, den Teil von Exmouth bis Darwin auch noch zu bereisen. Port Douglas wird euch bestimmt gefallen, es herrschte damals so eine leichte, fröhliche Stimmung mit viel Musik rundherum, fast schon karibisch. Nehmt euch am Daintree und am Cape Tribulation vor den Salties in Acht und natürlich vor den Bluebottles!!! Weiterhin eine tolle, erlebnisreiche Reise, wir verfolgen sie mit großem Interesse und freuen uns über jeden neuen Bericht!
    Liebe Grüße
    Christl und Rodge

  3. Servus Paul, hallo Kathi,

    eure Beschreibungen und die Fotos machen wirklich Lust auf Australien. Port Douglas finde ich persönlich klasse, spez. die Straße weiter nach Cairns, da ist dann richtiges Bikerfeeling angesagt. Bei mir gehts am Sonntag nach Sardinien, ein paar Tage Kurvenhatz!!!
    Meine Tochte aus Townsville ist jetzt gerade auf Besuch in LA, sie fliegt nächste Woche am Samstag wieder zurück.
    Wünsche euch nich viele schöne Tage in Down Under!!!!

    Gruß

    Koni

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