Zum Nordkap – Traumziel für jeden Motorradfahrer

13. Juni bis 12. Juli 2022

Teil 1

Jürgen und ich wollen uns in Richtung Norden auf den Weg machen und zwar bis dorthin, wo es auf dem Landweg nicht mehr weiter geht. Unser Ziel ist das Nordkap, wenn uns die Umstände und das Wetter wohl gesonnen sind.  Regen, Kälte, Nebel und Wind wollen wir in Kauf nehmen, um den nördlichsten Punkt auf der europäischen Landkarte zu erreichen, doch schnee- und eisglatte Straßen und dauerhaft Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt würden uns nicht entgegenkommen.  Deshalb sind nicht nur T-Shirts, sondern ist auch warme Unterwäsche in unserem Reisegepäck.

Deutschland von Süd nach Nord zu durchqueren wollen wir ein anderes Mal in Angriff nehmen und Dänemark wollen wir auch nicht erkunden. Deshalb nötigen wir unseren Motorrädern erst mal eine Fahrt nach Süden ab, denn in Innsbruck startet ein Autoreisezug der ÖBB (https://www.nightjet.com/de/angebote/automotorrad/in-deutschland), der uns über Nacht nach Hamburg-Altona bringen wird.

Innsbruck, Bahnverladung

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Vom Land der Macs und Lochs in den Lake District nach England

Teil 3 und Ende der Reise

9. bis 30. Mai

Und da war doch noch eine weitere, aus einem Film sehr bekannte Sehenswürdigkeit an unserer Route. Deshalb fahren wir zum Bahnhof des kleinen Örtchens Glenfinnan, wo gerade der ‚Hogwart Express‘ vulgo der ‚Jacobite Steam Train‚ unter Dampf und mit heftigem Schnauben zur Weiterfahrt nach Mallaigh bereitsteht.

Glenfinnan Bahnhof

Dieser Zug verkehrt als begehrte Touristenattraktion täglich zwischen Fort William und Mallaigh. Er war für die Filmleute der Inbegriff von ‚zauberhaft‘, deshalb wurde er auch zum ‚Hogwart Express‘.

The Jacobite

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Im Land der Macs und Lochs, des Whisky und Single-Lane-Roads

Teil 2

9. bis 30. Mai

Loch Ness da war doch was…. ja genau, Nessie, das Seeungeheuer!
Doch auf die Jagd nach dem Phantom wollen wir uns nicht begeben, uns sind die fotografierbaren Realitäten näher – Urquhart Castle. Die Burgruine liegt direkt am Ufer des Loch Ness und gibt was her für ein paar schöne Fotos.

Urquhart Castle

Die Burg wurde im 13. Jhdt. angelegt und Mitte des 17. Jhdt. wieder aufgelassen. Jetzt in staatlichen Besitz kommen jedes Jahr etwa eine halbe Million Besucher, von denen wir eben zwei sind. Doch fast alleine stapfen wir durch die alten Mauern und haben beste Bedingungen, um schöne Fotos mit nach Hause zu nehmen.

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Im Land der Macs und Lochs, des Whisky und Single-Lane-Roads

Teil 1

9. bis 30. Mai

Schottland – seit Langem ein Traumziel für mich, besonders vor dem Hintergrund meiner bisher zwölf Besuche von Irland. Die Verwandtschaft der Kelten zu erleben, sie in der Natur zu spüren und in den Pubs zu probieren war immer ein Wunsch, der sich bisher nicht erfüllt hatte.

Da kommt Manfred, ein ausgefuchster Fotograf, ins Spiel, der mir eines Tages erzählt, er würde gerne zum Fotografieren nach Schottland fahren, dass er dabei aber nicht alleine unterwegs sein möchte, denn aus seiner Familie würde niemand unter dem Vorzeichen ‚Fotoreise‘ mitmachen. 

Fotoreise – da kann ich mir gut vorstellen mitzumachen, wenn dabei auch die Perla Negra II zu Hause in der Garage bleiben muss.
Doch andererseits stellt mir Manfred für den Blog etliche seiner schönen Fotos zur Verfügugung, dafür herzlichen Dank.

Es dauert nur ein Telefonat und wir sind mitten in der Planung – der Vorlauf bis zur Abreise läuft und dauert etwa ein dreiviertel Jahr. Route planen, Fähre buchen und auf die richtige Jahreszeit warten.

Erfahrene Schottlandreisende raten, entweder im Mai oder im September zu reisen; ähnlich wie in Irland sind das die beiden Monate mit der größten Chance neben Regen und Nebel auch einige sonnige Tage zu bekommen.

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Spaniens  Süden – mitten im bayrischen Winter

30. März. – 20. April 2022

2022 scheint das ‚Jahr 1‘ nach der Pandemie zu werden und obwohl noch nicht wirklich klar ist, wie sich die Seuche weiter entwickeln wird, konkretisieren sich die Pläne für größere ‚Ausflüge‘ immer mehr.

Koni, ein Motorradfreund, plant, seine neue R 1250 GS ADV mit dem LKW nach Malaga bringen zu lassen, um den Frühling möglichst schon früh im Jahr genießen zu können. Keine schlechte Idee, denke ich und schließe mich den Vorbereitungen an. Heini will auch dem Winter entfliehen und ist von der Idee, auf Achse von Andalusien nach Hause zu fahren begeistert, er ist der Dritte im Bunde.

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Der Kreis ist geschlossen – das Finale

Kilometerstand: 23.806

Nach all der Fahrerei und dem stetigen Wechsel der Landschaften finden wir in Margaret River den geeigneten Platz, um unsere Reise ausklingen und die, in den letzten Monaten gesammelten Eindrücke ein wenig sitzen zu lassen. Doch ganz tatenlos können und wollen wir nicht bleiben. Immer wieder haben uns die Leute von den Weingütern und dem guten Wein in der Region vorgeschwärmt, was uns neugierig gemacht hat. „Der Kreis ist geschlossen – das Finale“ weiterlesen

Die Monsterwelle, das Tal der Giganten und auf Du und Du mit den Rochen

Kilometerstand: 23.132

Die Tage in Esperance gehen schnell vorbei. Wir haben uns vorgenommen, doch noch mal einen Abstecher ins Land zu machen und uns eine weitere geologische Kuriosität anzusehen – den Wave Rock. Etwa 350 Kilometer fahren wir Richtung Norden, in den ‚Western Wheat-Belt‘, wie die Aussies die Gegend nennen, „Die Monsterwelle, das Tal der Giganten und auf Du und Du mit den Rochen“ weiterlesen

Australien, einmal ganz anders

Kilometersand: 18.653

Wir verlassen das ‚Rote Zentrum‘ wieder auf demselben Weg, wie wir gekommen sind und nehmen zuerst den Lasseter Highway nach Osten. Am selben Tag als wir Yulara verlassen zieht ein riesiges Tiefdruckgebiet von Südwesten herauf und bringt schwarze Wolken voller Regen mit. Zuerst haben wir sie nur im Rücken und kommen ungeschoren davon, da wir schneller sind, als sie.  

Doch als wir auf den Stuart Highway nach Süden einbiegen, „Australien, einmal ganz anders“ weiterlesen